
Yoga in Hamburg - Kurzmeldungen
Yoga und die Krankenkassen
Die Kosten für Gesundheitskurse, etwa für Yoga oder Meditationstechniken, werden vermehrt teilweise von Krankenkassen übernommen. Einige Kassen bieten auch Bonusprogramme, an denen man mit einem Yogakurs teilnehmen kann.

Durch die Bonuspunkte für einen Yoga- oder Ernährungskurs erhält man finanzielle Vorteile bei einer etwaigen medizinischen Behandlung. Empfehlenswert ist es, vor dem Beginn eines Yogakurses die Krankenkasse danach zu fragen, ob und in welcher Höhe Kosten übernommen werden. Oft haben auch Yogalehrer entsprechende Tipps. So übernehmen einige BKK rund 120 Euro pro Jahr, wenn Kurse zuvor vom Sachbearbeiter genehmigt worden sind. Einige Kassen bieten sogar hauseigene Yoga-Kurse an.
Erschienen am 26.10.2008 auf yoga-hamburg.biz
Meditieren gegen Kopfschmerz?

Entspannung durch Yoga - nützt das gegen Kopfschmerzen? Eine nicht repräsentative Umfrage bei Teilnehmern eines Hamburger VHS-Yogakurses ergab: Nein! Ein Teilnehmer: "Tablette nehmen. Schmerz behindert beim Yoga."
Erschienen am 26.10.2008 auf yoga-hamburg.biz
Spritzen - eine teure Behandlung

Volksleiden Rückenschmerzen. Drei Millionen Deutsche leiden darunter. Jeder Dritte, der sich in Behandlung begibt, erhält Spritzen. Nach der Akutphase oft besser und preisgünstiger: "Akkupunktur und Yoga", sagt Kai Otto, BKK.
Erschienen am 23.10.2008 auf yoga-hamburg.biz
Tanzen und Yoga: “Da existiert große Gemeinsamkeit”
Yoga ist Meditation. Tanzen ist Bewegung. Kann es größere Gegensätze geben? - "Falsch gedacht", sagt Torsten Busch (39), Tanztherapeut aus Hamburg. "Beim Yoga geht es uns um das Innere, was in uns steckt. Wir versenken uns in das eigene Ich. Beim Tanzen geht es darum, das Ich heraus zu lassen, ihm Ausdruck zu verleihen. Tanz - so wie ich ihn verstehe - und Yoga hängen eng zusammen. Nur wer sein Innerstes kennt, kann es heraus lassen und in Bewegung bringen." Das klingt theoretisch. Doch gibt es in Hamburg eine Tanzschule, bei der diese Art des Tanzes sehr praktisch geübt wird.
Gefühle zulassen - und dann heraus tanzen. Danach Entspannung und Freude erleben.
Es ist das Studio “Tanzsein” von Karla Müller. “Mein Leben lang habe ich getanzt”, erklärt Karla Müller gegenüber yoga-hamburg.biz, “Modern Dance, Jazz, Standardtänze. Dann kam die Krise, ich musste in eine Klinik und wieder neu lernen, mich zu bewegen.” In der Klinik bekam Karla Müller Kontakt zur Tanztherapie. “Ich merkte: Ich kann nur nachtanzen. Es war wie ein Schock.” Statt gelernte Figuren nachzutanzen, kam es Karla Müller nun darauf an, eigenes Empfinden in authentischen Bewegungen auszudrücken.
Die Studio-Betreiberin machte eine Ausbildung zur Tanztherapeutin: “Heutzutage sind wir oft außengesteuert. Entscheidender ist jedoch, was für uns selbst wichtig ist. Das bringt der Tanz nach außen.” Es geht darum, in den Leib hinein zu horchen, dem Körper selbst die Führung über seine Bewegungen zu lassen.
Diese Art der Bewegung kommt in die Nähe des Ausdruckstanzes und ist - insbesondere für gelernte Tänzer - zunächst ungewohnt, da man eigene Schrittfolgen entwickeln und die vorgelernten Bewegungsfolgen ablegen kann. Tanztherapeut Busch: “Wer es schafft, entdeckt eine neue persönliche Freiheit, eine neue, sehr persönliche Form des Ausdrucks. Der Tänzer findet über die Bewegung zu sich selbst. Hier schließt sich der Kreis zum Yoga: Auch dabei geht es darum, eine Reise zum eigenen Ich zu unternehmen und an sich zu wachsen.”
Ausdruckstanz
Um 1910 entwickelte sich der Ausdruckstanz (auch freier Tanz genannt): Gesetzmäßigkeiten des Balletts sind abgeschafft. Erste bedeutende Vertreterin der neuen Art des Tanzes war Isadora Duncon (1878 - 1927). Rudolf von Laban (1879 - 1958) entwickelte den Ausdruckstanz zu einer Bewegungslehre. Tänzer in USA führten die Entwicklung zum Modern Dance.
Am 21.11.2008 erschienen | zurück zur Startseite